hello 2017!

Hallo meine Lieben, hello my loved ones! 

Und vor allem “hello 2017!“. Nach fast zwei Monaten Auszeit vom Schreiben bin ich zurĂŒck. Ich habe ein bisschen Zeug in meinem Leben sortiert und bin mir ĂŒber ein paar Dinge klar geworden.

Jetzt ist es auch wieder egal, dass alles, was ich schreibe, von Menschen aus meinem direkten Umfeld gelesen wird, jetzt kann ich wieder ehrlich sein.
Ich wollte nichts verstecken oder auslassen, deshalb habe ich 2 Monate einfach gar nicht geschrieben. Dabei gÀbe es doch so viel zu schreiben.. 

  • mein Praktikum
  • die Ferien
  • Weihnachten
  • Silvester
  • meinen jetzigen Urlaub
  • meine PlĂ€ne fĂŒrs nĂ€chste Jahr
  • Bella
  • und auch noch eins, zwei andere Ereignisse, die eben in den letzten (fast) zwei Monaten passiert sind.

 

Und ich werde mich bemĂŒhen, nochmal alles mögliche nachtrĂ€glich zu schreiben, allerdings nicht in der Reihenfolge.
Heute fange ich mit Silvester an..

Also Silvester habe ich nicht allein verbracht. Denn ich habe das erste Mal (abgesehen von meinem Ex-Freund) jemand anderen bei mir zuhause gehabt zu Silvester – Bella. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, dieses GefĂŒhl jemanden getroffen zu haben, der einfach alles ist: deine beste Freundin, eine kleine Schwester, dein Seelenverwandter, deine Modeberaterin, eine Schulter zum Anlehnen, dein persönlicher Entertainer und einfach schon Teil der Familie. Wie oft werden wir gefragt, ob wir Schwestern sind? – unzĂ€hlige Male. Wie viele Leute sind der festen Überzeugung, dass wir uns schon Ewigkeiten kennen? – auch unzĂ€hlig viele.
Und was viel cooler ist, als all das zusammen? Wir denken gleich. Nicht nur in gleichen Situationen. UnabhĂ€ngig voneinander mĂŒssen wir an das gleiche Denken und haben die exakt gleichen GedankengĂ€nge. Manchmal grenzt das an gruselig aber es ist einfach perfekt. 
Das hier soll jetzt aber keine SchwĂ€rmerei ĂŒber meine beste Freundin werden.. eigentlich wollte ich euch ein bisschen was zu meinen Neujahrs-VorsĂ€tzen erzĂ€hlen. Denn ja, dieses Jahr habe ich – zum ersten Mal – wirkliche VorsĂ€tze. Vieles davon ist ein wenig anders, als man es vielleicht denkt. Nein, Sport machen und Gesund essen stehen nicht drauf. Und vieles davon mache ich auch schon und will es einfach nur beibehalten. Andere Dinge wirken mehr wie eine Bucketlist, aber das ist in Ordnung. Fangen wir einfach mal an:

  • weiterhin so ehrlich sein
  • weiterhin auf die kleinen Dinge im Leben achten
  • glĂŒcklich sein – weil man eben auch die kleinen Dinge im Leben wertschĂ€tzt
  • mehr reisen, selbst wenn es innerhalb Deutschlands sein sollte
  • weiterhin gut in der Schule sein
  • ganz wichtig: just do it! Nicht mehr so viel nachdenken, einfach tun, was sich richtig anfĂŒhlt! (Und dazu wird auch noch ein separater Beitrag kommen, aber noch nicht jetzt..)
  • (mindestens) einmal zurĂŒck nach London
  • J wieder sehen
  • Fenja wieder treffen
  • Karen wieder sehen
  • nach Amsterdam
  • nach Berlin
  • mindestens ein Konzert besuchen
  • mein Ziel ist es, weiterhin regelmĂ€ĂŸig zu schreiben
  • mehr zu lachen
  • mehr zu lesen (ja, noch mehr!)
  • ich möchte meine Einstellung beibehalten und morgens einfach entscheiden, glĂŒcklich zu sein

Wenn ich weitere Dinge aufzĂ€hle, wird das nur noch eine Bucketlist fĂŒr 2017, deswegen höre ich jetzt an dieser Stelle auf.
Aber ihr seht: zum ersten mal in Jahren habe ich tatsĂ€chlich darĂŒber nachgedacht, was ich dieses Jahr erreichen möchte.

Vielleicht werde ich wohl doch noch eine Bucketlist fĂŒr 2017 erstellen und online stellen, mal sehen, aber das auf jeden Fall nicht jetzt. Wir sind heute, und mit ‘wir’ meine ich meinen Vater, meinen Bruder und mich, nach Österreich in den Urlaub gefahren. Dank der schlechten WetterverhĂ€ltnissen und der Tatsache, dass der Schnee in Deutschland ja sehr ĂŒberraschend kam (..nicht!), haben wir ganze 8 Stunden gebraucht. Jetzt sitze ich im Bett und werde aber auch bald schlafen, denn morgen geht es frĂŒh auf die Piste!

Ich wĂŒnsche euch allen noch ein klein wenig spĂ€t (aber who cares, right?) ein frohes neues Jahr!! Möge es euch alles bringen, was ihr euch erwĂŒnscht.

Bis bald, 
Eva xx

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Sendepause.

Hallo meine Lieben, 

hiermit möchte ich euch vorwarnen, dass in den nÀchsten Tagen, vermutlich sogar Wochen, nichts gepostet wird.
Aufgrund von ein paar Ereignissen, will ich nicht mehr alles so offen teilen, denn Menschen, die mich kennen, lesen das hier.
Ich melde mich wieder sobald ich mich besser fĂŒhle und glaube, dass ich wieder 100% ehrlich zu sein kann und will.

Bis hoffentlich bald, 
Eva xx

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Missing England.

Hallo meine Lieben, 

heute war ein schlechter Tag. Wie einige bestimmt schon wissen, habe ich solche Tage eben manchmal. Ich hatte das schon wirklich lange nicht mehr, etwas mehr als 2 Monate schon nicht mehr. Seit meinem zwanzigsten Geburtstag nicht mehr. Und der Tag heute hat auch wirklich gut angefangen, eigentlich. Bis ich dann aber daheim war, gegen 16 Uhr, hatte sich das geĂ€ndert. Ich hatte fĂŒr nichts mehr Kraft, musste meine Kinderbetreuung ausfallen lassen, lag nur rum und habe nichts getan außer geatmet.
Ich habe mir dann ein Schaumbad eingelassen, mit Kerzen und meiner liebsten Musik. Es hat zum GlĂŒck auch geholfen, etwas. Allerdings habe ich danach was anderes gebraucht. – einen eiskalten Regen, der Dank Regendusche möglich war. Ich hĂ€tte zwar lieber draußen im Regen gestanden und in den Himmel gestarrt, aber ohne Regen geht das eben nicht.
An Tagen wie diesen kriege ich nichts produktives hin. Dass ich jetzt hier schreibe, grenzt auch schon an ein Wunder. Und weil ich ehrlich bin, sage ich euch jetzt auch, dass das nur möglich ist, weil ich die letzten zwanzig Minuten all meine Emotionen ausgeweint habe.

An Tagen wie diesen vermisse ich England mehr als normal. Ich vermisse England jeden Tag, mal mehr und mal weniger. Heute habe ich es sehr vermisst. Zu sehr. Ich habe mir einfach gewĂŒnscht, meine Sachen zu packen und zurĂŒck zu fliegen, gleich heute Abend. Einfach wieder weg. Einfach wieder glĂŒcklich sein. Ich vermisse meine Gastfamilie so sehr, vor allem meine Kids. Es ist unglaublich wie sehr es mir wirklich sogar physisch im Herzen weh tut, sie nicht zu sehen. Die beiden sind eben etwas ganz besonderes und ich bin so unglaublich dankbar, dass sie ein Teil meines Lebens sind.

An Tagen wie diesen vermisse ich meinen morgendlichen Tee in der KĂŒche, wĂ€hrend mein Gastjunge so sehr trödelt, dass ich beinahe die Geduld verliere.
Ich vermisse, mit meinem GastmÀdchen im Auto zu singen und wie rosa der Himmel morgens ist, mit den Möwen sieht es besonders schön aus.
Ich vermisse es, nach Hause zu kommen und erst mal zu lesen, wÀhrend ich mal mindestens noch zwei Tee trinke.
Ich vermisse es, mein GastmĂ€dchen abzuholen und mit ihr ĂŒber ihren Tag zu reden, ihr bei den Hausaufgaben zu helfen oder sie zum Turnen zu fahren.
Ich vermisse es, meinen Gastjungen zum Boxen zu fahren. Oder mit ihm fernzusehen. Oder ihm einfach beim Spielen zuzuschauen.
Ich vermisse sogar die gelegentlichen Ausraster seinerseits.
Ich vermisse es, mit meiner Gastfamilie zusammen zu Abend zu essen und danach noch Zeit mit ihnen zu verbringen.
Ich vermisse meine AusflĂŒge nach London, in die BĂŒcherei oder einfach ins Gym.
Ich vermisse das Englischreden den ganzen Tag und auch die bessere Auswahl an Filmen und Serien auf Netflix.
Ich vermisse meine Freunde, die ich dort kennenlernen durfte und an die ich auch heute noch jeden Tag denke.
Ich vermisse es einfach, wie ich mich dort gefĂŒhlt habe und wie viel mir diese Erfahrung fĂŒr mein gesamtes Leben gebracht hat.

An Tagen wie diesen vermisse ich all das einfach viel zu sehr.

An Tagen wie diesen bin ich einfach unglaublich dankbar, dass ich all das erleben durfte.

An Tagen wie diesen weiß ich mein Leben zu schĂ€tzen und auch wenn ich am Boden bin, weiß ich, dass ich wieder aufstehen muss. Jeder darf einen schlechten Tag haben, jeder hat mal einen. Wichtig ist nur, da wieder raus zu kommen. Und das ist fĂŒr mich, und Menschen Ă€hnliches mitmachen mussten, schwerer als fĂŒr andere. Und deshalb bin ich stolz.

An Tagen wie diesen bin ich stolz auf mich.

Obwohl ich an Tagen wie diesen England eben so sehr vermisse, mehr als sonst schon.

Bis bald, 
Eva xx 

 

 

 

 

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Quelle: Pinterest

Hallo meine Lieben,

heute wollte ich mal kurz ĂŒber etwas sehr wichtiges schreiben. Zumindest ist es mir persönlich sehr wichtig.
Es geht um TrĂ€ume. Nicht um große ZukunftsplĂ€ne oder so. Eher um so kleine Fantasien die man ab und an mal hat. Von der perfekten Übernachtungsparty, der perfekten Woche, dem perfekten Treffen oder auch der perfekten Beziehung.

Diese Kleinigkeiten, an die du denkst, wenn du einen Moment fĂŒr dich hast. Manchmal werden diese Gedanken von etwas bestimmten getriggert. Zum Beispiel von einem besonderen Lied oder einfach einem bestimmten Geruch oder einer bestimmten Situation.

Als Kind habe ich unglaublich viel getrÀumt. Jede Nacht. Und zwar so, dass ich mich noch tagelang daran erinnern konnte. An manche der TrÀume erinnere ich mich auch noch heute sehr gut.
Heutzutage trĂ€ume ich nachts nicht mehr so viel. – oder zumindest erinnere ich mich nicht so gut daran. Heutzutage habe ich eine neue Art zu trĂ€umen. Mit offenen Augen. Egal wo, ich trĂ€ume vor mich her. Egal ob daheim, in der Schule oder im Supermarkt an der Kasse. Ich wĂŒrde sagen ich trĂ€ume bestimmt mindestens 30% des Tages.

Heute saß ich zb auch im Auto auf dem Weg nach Hause und hatte meine liebste Musik laufen. Dabei kamen mir dann wieder super viele Gedanken in den Kopf und unter anderem habe ich dann wieder angefangen, zu trĂ€umen. Von Freundschaft. Von Liebe. Von Beziehungen. Einfach so richtig typischer MĂ€dchenkram.
Und nachdem ich heute endlich mal wieder produktiv war und mich gut fĂŒhle, auch wenn ich noch erkĂ€ltet bin, dachte ich, ich schreibe doch hier auch mal wieder einen Beitrag.

Ich persönlich finde, dass trÀumen zur schönsten und besten AlltagstÀtigkeit gehört oder zumindest gehören sollte. Aus diesem Grund möchte ich euch jetzt sagen: hört nie auf zu trÀumen.

Bis bald, 
Eva xx

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Hospitationstage

Hallo meine Lieben,

und es geht weiter mit dem Nachholen der BeitrÀge. Diesmal jetzt mit meine Hospitationstage.
Ich weiß nicht, in weit ihr wisst, was das ist…aber es geht auf jeden Fall darum, die Einrichtung in der man sein Praktikum macht, ein bisschen besser kennenzulernen. Warum wir 4 ganze Tage hatten, keine Ahnung, aber es war schon cool.

Unser Praktikum wird 4 Wochen lang sein und wir sollen mit Kindern im Alter von 3-6 arbeiten. Und wer mich kennt, wundert sich nicht, dass ich gezielt nach bilingualen Einrichtungen geschaut habe.
Letztendlich habe ich sogar eine gefunden, die gar nicht so weit weg von mir ist.

Hospitation war vom 10.10 – 13.10.2016. 

Was kann ich denn dazu sagen? Es war auf jeden Fall unglaublich interessant und toll. Mein Betrieb ist ein Betriebskindergarten und nicht nur bilingual sondern trilingual (deutsch – englisch – französisch). Wobei allerdings deutsch und englisch am ehesten gesprochen werden.

In diesen 4 Tagen gab es schöne Momente, wie zb das Basteln mit den Kids, der Tag auf dem Spielplatz, das Turnen am Donnerstag oder einfach das Essen mit den Kleinen mit anschließendem ZĂ€hneputzen. NatĂŒrlich gab es aber auch mal Momente, an denen es nicht so gut war. Also was heißt nicht so gut, das stimmt nicht, aber einfach nicht so ĂŒbertrieben gut. Ich könnte jetzt im Nachhinein nicht mal sagen, was es war oder so, also es war wirklich nichts großes.

Was auf jeden Fall komisch gewesen ist, war die Tatsache 4 Tage nicht zur Schule zu gehen. Einfach unglaublich ungewohnt, da ich ja momentan endlich wieder gerne zur Schule gehe. Aber es waren ja nur 4 Tage – also was das schon ok.
Ich glaube nur, dass die 4 Wochen Mitte November bis Mitte Dezember nicht ganz so einfach werden. Trotzdem freue ich mich schon drauf. Und irgendwie auch nicht. Aber das zu erklĂ€ren, ist einfach nicht möglich und schon allein der Versuch wĂŒrde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

Ich werde euch dann auch von meinem vierwöchigen Praktikum berichten, wenn es dann soweit ist. Mal sehen wie, ob in einem Beitrag oder wie wÀhrend meiner Zeit in England in wöchentlichen kleineren BeitrÀgen.

Bis bald, 
Eva xx

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Kennlernfahrt

Hallo meine Lieben,

wie versprochen tippe ich jetzt den Beitrag zu meiner Kennlernfahrt Anfang September. Ich sitze jetzt gerade auf dem Balkon im Hotel, höre Musik und starre aufs Meer. Ich liebe es hier obwohl ich einige Ideen hÀtte, wie es mir besser gefallen könnte. Aber darum soll es hier ja jetzt nicht gehen.

Heute geht es um meine Kennlernfahrt nach Ernsthofen. Wie einige vielleicht schon wissen, habe ich ende August meine Ausbildung zur Sozialassistentin angefangen. Und damit sich die Klasse etwas besser kennenlernt, sind wir in der zweiten Woche schon direkt mal zusammen weggefahren. Drei Tage, also zwei NĂ€chte. Der Ort an dem wir waren, ist nicht wirklich weit weg von zuhause und dort gibt es auch nichts spannendes zu unternehmen oder so. Erstaunlicherweise haben wir das aber auch nicht gebraucht.

Wir sind Montagmorgen los und lasst euch sagen, es war schon echt komisch. Wir kannten uns alle eine halbe Woche und dann ging es darum, wer im Bus wo sitzt, wie die Zimmerverteilung sein wird und wer was fĂŒr SĂŒĂŸigkeiten dabei hat.
In der ersten Woche habe ich mich schon gut mit B(ella) verstanden. Wir saßen auch im Bus zusammen und es stand fest, dass wir in ein Zimmer wollen.

Unsere Zimmerverteilung stand echt schnell fest und so saßen wir dann in unserem 6er Zimmer in der obere Etage. Wir hatten das schönste und hellste Zimmer.
In diesen drei Tagen hat sich dann auch so ziemlich unsere ‘Clique‘ geformt, dazu aber spĂ€ter nochmal ein bisschen mehr.

Wir haben die Tage ĂŒber viel gespielt, getanzt, gesungen und gebastelt. Also die ganze Klasse. Das war ziemlich das Programm der Kennlernfahrt an sich.
Montagabend haben wir lange im Bett gesessen, Musik gehört und geredet. Um Mitternacht sind wir raus aufs Fußballfeld um in den Geburtstag einer Klassenkameradin reinzufeiern. Wir haben gesungen, gelacht und getanzt, es war wirklich toll. Danach lagen wir auch noch zwei Stunden oder so wach im Bett und haben ĂŒber alles mögliche geredet. Ich habe mich auch geöffnet und habe den MĂ€dels von meiner Vergangenheit erzĂ€hlt. Es tat gut darĂŒber zu reden, ohne verurteilt zu werden.
Dienstagabend hatten wir einen sogenannten Kulturabend, an dem alle möglichen Lehrer eingeladen waren und wir in Kleingruppen etwas prĂ€sentieren mussten. Manche haben gesungen, andere getanzt, wieder andere geschauspielert,.. ihr habt das Prinzip verstanden, ja? Meine Gruppe, also unsere Gruppe, wir haben ein Sockenpuppentheater vorgefĂŒhrt. Das heißt wir haben die Tag ĂŒber zu sechst in unserem Zimmer gesessen und unsere Sockenpuppen gestaltet. (Was vielleicht gesagt sein sollte, wir waren nicht genau die 6. aus dem Zimmer. Eine, welche auch nicht wirklich zu unserer ‘Gruppe’ gehört, war in einer anderen Gruppe und dafĂŒr war dann A in unserer Gruppe. A ist ein Junge aus unserer Klasse, der irgendwie so ziemlich dazu gehört bei uns.)
Wir hatten einfach den Tag ĂŒber schon so viel Spaß und die VorfĂŒhrung am Abend war das Highlight. Wir haben uns einfach unglaublich gut verstanden und auch nach dem Kulturabend noch zusammen gesessen und gelacht. Damit kommen wir kurz zu etwas, was andere sehr witzig und seltsam fanden: Die Duschsituation war nicht besonders gut und da wir zu 4. duschen gegangen sind und es aber nur 3 Kabinen gab, bin ich eben einfach bei den Jungs duschen gegangen. Mir macht sowas ja nichts aus und ja. Ich hatte schon vorher gesagt, dass ich damit kein Problem habe und am Ende war es dann so, dass A zeitgleich eben auch duschen war. Nun stellt euch bitte die Gesichter der anderen vor, als es dann hieß ‘Eva und A waren zusammen duschen‘. War also schon witzig.
Weil wir uns so gut verstanden haben, ging der Abend dann auch so zu ende, dass A bei uns im Zimmer ĂŒbernachtet hat. Wir lagen zu siebt dann in zwei Betten und es war ziemlich gut. Nachts sind dann zwei glaube ich in ihre eigenen Betten gegangen. Morgens war es unglaublich kalt und ich wollte wirklich nicht aufstehen.
Also haben wir kurzerhand entscheiden, dass uns niemand beim FrĂŒhstĂŒck vermissen wird. Also A und ich. H, das MĂ€dchen welches nicht wirklich zu unserer Gruppe gehört, hat dann spontan auch entschieden, da zu bleiben. Wieso, weshalb, warum – darauf gehe ich jetzt nicht ein. Wir sind dann also im Bett geblieben, haben uns unter die warmen Decken gekuschelt und noch ein bisschen entspannt.
Wir sind Mittwoch schon mittags wieder zurĂŒck und ich muss gestehen: bisher wohl die beste Klassenfahrt auf der ich je war. (Rom 2014 war zwar auch schon ziemlich gut, aber das hier war viel besser.)

Seit der Kennlernfahrt ist unsere Gruppe kaum zu trennen und ich muss gestehen, dass ich das wirklich sehr genieße.
Am Freitag werden wir auch den Dienstagabend ‘feiern’ und wir werden zu sechst bei mir ĂŒbernachten, Filme schauen und einfach die gemeinsame Zeit genießen.

Ich war am Anfang recht skeptisch, dieses ganze ‘Ich muss mit Leuten wegfahren, die ich nicht kenne‘ (was aber auch sehr an meiner Vergangenheit liegt) und bin nun aber mehr als froh, dass wir es gemacht haben.
Ich kann sowas nur unglaublich empfehlen und kann ehrlich gesagt nicht mehr warten, bis wir wieder auf Klassenfahrt fahren.

Bis bald, 
Eva xx 

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