Sorry…

Hallo meine Lieben!

Ich wei├č, ich wei├č. Ich hatte gesagt, dass ich mich jetzt ├Âfter melden werde. Klappt wohl nicht so ganz.
Momentan sind Herbstferien und ich bin im Urlaub. Es ist sch├Ân, wieder hier zu sein. Trotzdem vermisse ich Zuhause. Zuhause, witzig. Zuhause ist nicht nur ein Haus oder der Ort an dem ich lebe, Zuhause bedeutet f├╝r mich die N├Ąhe zu den Menschen, die mir wichtig sind.
Ich werde mich wirklich bem├╝hen, ein wenig ├Âfter zu schreiben. Es gibt noch ein paar Sachen, ├╝ber die ich schreiben m├Âchte. Zum Beispiel ist das die Kennlernfahrt von der Schule, meine Hospitationswoche in der bilingualen Kita und auch ├╝ber meinen Urlaub. Ich habe mir aufgeschrieben, dar├╝ber noch zu posten und ich werde es auch tun. Mit Gl├╝ck klappt das auch. Zumindest habe ich mir vorgenommen, mindestens einen der Beitr├Ąge am Mittwoch zu schreiben, am Flughafen oder so.

Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht so viel schreibe momentan,

bis bald,
Eva xx

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a perfect weekend..

Hallo ihr Lieben, 

das hat jetzt mal kaum was, okay eigentlich gar nichts, mit meinem Leben als Au Pair zu tun.. aber ich meine, ich halte euch einfach mal auf dem Laufenden was in meinem Leben so passiert.

Und wie der Titel euch schon verr├Ąt: es geht um ein perfektes Wochenende. Eines, wie ich es schon lange nicht mehr hatte. Anders perfekt als die Wochenenden in London und dennoch perfekt.
Das l├Ąngere Wochenende jetzt habe ich mit einer Freundin aus meiner neuen Klasse verbracht, Bella.
Wie w├╝rdet ihr ein perfektes Wochenende definieren? Ich meine es gibt ja unglaublich viele verschiedene M├Âglichkeiten und das hier ist eine davon… Das sind Dinge, die das Wochenende perfekt gemacht haben:

Shoppen (oder es zumindest versuchen), Filme & Serien &┬áYouTube-Videos schauen, Musik h├Âren & singen, zusammen kochen, in ein Musical gehen, auf dem Auto sitzen & Sterne schauen (dabei ├╝brigens Pommes essen), n├Ąchtliche Fahrten mit lauter Musik, unendlich lange reden, bei Dirty Dancing einschlafen, Fr├╝hst├╝ck im Bett, mehr Filme, Fotos machen gehen, sich gegenseitig heimlich fotografieren, Pizza mit Pommes drauf essen, Horrorfilme schauen, gemeinsam lachen und einschlafen, Tee trinken und den ganzen Tag im Bett bleiben.┬á

Das sind Dinge, die mein Wochenende so perfekt gemacht haben. Ich bin so unglaublich dankbar, jemanden wie Bella kennengelernt zu haben. Sie bedeutet mir schon jetzt schon viel und ich bin f├╝r jede Sekunde unbeschreiblich dankbar.

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Abgesehen von diesem Wochenende kann ich es kaum abwarten, morgen wieder zur Schule zu gehen. Denn auch wenn das Wochenende perfekt war, wei├č ich, dass es die n├Ąchste Woche auch wieder wird, vielleicht auf eine andere Art und Weise, mal mehr und mal weniger, aber wieder perfekt.

Gemerkt habe ich das gerade heute, als ich an der Tankstelle den jemanden getroffen habe, der mir lange Zeit versucht hat, mein Leben zur H├Âlle zu machen. Im ersten Moment ist mein Herz einfach unglaublich schnell und laut geschlagen, nach drei Sekunden habe ich aber gemerkt, dass ich keine Angst haben muss, nicht nerv├Âs sein muss und dass alles gut wird.
Menschen aus meiner Vergangenheit haben keine Macht mehr ├╝ber mich und ich lebe mein Leben wie es mir gef├Ąllt und verbringe meine Zeit mit Menschen, die mich gl├╝cklich machen. Davon gibt es momentan ein paar. Zwei aber ganz besonders. Einer davon ist ein kleiner Redhead und hei├čt Bella.

Ich werde mich jetzt sicher wieder ├Âfters melden,

bis bald, 
Eva xx

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Neubeginn.

Hallo meine Lieben,

ich wei├č nicht, wie ich diesen Beitrag anfangen soll. Ich habe mich ja jetzt zwei┬áMonate lang nicht gemeldet und ich wei├č genau warum, weil es sich alles so echt anf├╝hlt. Ich bin nun kein Au Pair mehr, bin ein ehemaliges Au Pair.
Worum mein Beitrag jetzt eigentlich gehen soll: meinen Neuanfang.
Nach dem Heimflug, meinem Urlaub mit meiner Familie und ein bisschen Zeit alleine mit meiner Mutter hat es nun offiziell angefangen. Mein Zimmer ist renoviert und sieht nun ziemlich anders aus, ich habe mich von 90% meiner belongings…was ist das deutsche Wort daf├╝r?.. von 90% aus meinem Leben getrennt. Dinge, die mir nicht mehr wichtig sind oder die mich nicht mehr gl├╝cklich machen, sind nun aus meinem Leben.
Neuanfang auch in der Hinsicht, da ich nun nicht mehr in einer Beziehung bin. Ich wei├č nicht ganz, ob ich das schon erw├Ąhnt habe, aber mein (jetzt Ex-) Freund und ich haben uns getrennt, etwa einen Monat bevor ich zur├╝ck geflogen bin. Ich war schon l├Ąnger nicht mehr gl├╝cklich und er auch nicht. Es ist f├╝r mich also definitiv das beste gewesen. Und f├╝r ihn auch.
Die letzten Monate als Single habe ich dann also damit genutzt, mich selbst kennen und lieben zu lernen. Wenn man so jung in eine Beziehung kommt und diese dann auch so lange h├Ąlt, gibt es dich so nicht. Es gab immer nur dich und ihn. Oder dich und sie. Wie dem auch sei, ich wei├č auf jeden Fall was ich nicht will, bin viel w├Ąhlerischer geworden und doch viel weltoffener.
Viel mehr gibt es dazu auch nicht mehr zu sagen, au├čer dass dich das Leben, die Liebe oder was auch immer, genau dann packt, wenn du nicht damit rechnest. Du f├╝hlst dich gut alleine und glaubst, zu wissen wer du bist und dann kommen Personen in dein Leben und zeigen dir ganz genau, wer du bist. Endlich f├╝hlst du dich wohl in deiner Haut.
So wohl wie ich mich momentan mit mir und meinem K├Ârper f├╝hle, habe ich mich schon lange nicht mehr gef├╝hlt. Ich bin jeden Morgen unglaublich dankbar wenn ich aufwache und mich wieder so gut f├╝hle, wie ich es am Abend davor beim Einschlafen habe..
Ich gehe endlich wieder unglaublich gerne in die Schule, zu der ich gleich im n├Ąchsten Absatz ein kleinwenig erz├Ąhlen werde und ich kann nicht glauben, wie einfach es war, wieder Anschluss zu finden.

Ich bin nun auch schon seit einem Monat wieder in der Schule, meine Ausbildung gef├Ąllt mir super und macht unglaublich viel Spa├č. Mit meiner Klasse verstehe ich mich unglaublich gut und auch die Lehrer sind wirklich gut. Ich muss zwar morgens und mittags jeweils mindestens eine halbe Stunde mit dem Auto fahren um zur Schule und zur├╝ck zu kommen aber das ist es mir mehr als nur wert. Man muss dazu sagen, dass ich mir die Schule bewusst ausgesucht habe, weil sie eben etwas weiter weg ist (hatte ja auch eine Zusage an einer Schule n├Ąher bei mir). Die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemanden kenne, ist sehr gering gewesen und tats├Ąchlich kannte mich dort niemand. Also das nenne ich doch mal Neuanfang, oder?

Kontakt zu meiner Gastfamilie habe ich auch nach wie vor noch. Ich vermisse alle so sehr, jeden Tag denke ich an sie. In meinem Kopf plane ich auch schon genau den ersten Besuch bei ihnen, der leider aber noch ein wenig dauern wird.
Weiterhin glaube ich, dass die Entscheidung nach England zu gehen, die beste meines Lebens war und mein ganzes Leben ver├Ąndert hat. Zum Positiven. Ich kann wirklich keine einzige negative Folge nennen, die durch mein Auslandsjahr entstanden ist.

Das war es auch schon mit einem kleinen Update und ich hoffe, dass ich euch weiterhin ein wenig ├╝ber mein Leben auf dem Laufenden halten kann,

bis bald, 
Eva xx

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Week #48: my last week!

Hallo meine Lieben,

hier kommt er nun, mein letzter Wochenr├╝ckblick als Au Pair.┬áZu dem Anlass hat sich der Sommer dann wirklich mal richtig gezeigt und war mit ├╝ber 30 Grad! Ich bin ja sowieso so ein Sommermensch und fand das Wetter echt gut (abgesehen von der Tatsache, dass ich ein Zimmer direkt unterm Dach habe, liebevoll “Sauna” genannt) und habe es in vollen Z├╝gen genossen!
Die Woche an sich war vollgepackt mit letzten malen, packen, quality time, mehr packen und einfach wunderbaren, unvergesslichen Momenten mit meiner Gastfamilie.

Montag waren A. und S. schon ganz fr├╝h aus dem Haus, das hei├čt ich habe M. wie normal geweckt aber er wurde von einer anderen Sch├╝lerin seiner Schule, oder eher ihren Eltern, mit zur Schule genommen. Da nun auch der Sommer hier in England angekommen ist, sind K. und ich sp├Ąter kurz spazieren gewesen und haben sonst den Mittag drinnen oder im Garten verbracht. Gegen halb 5 musste sie dann ihre Turnsachen packen und gegen 5 sind wir dann auch schon los gefahren zum letzten mal Turnen (zumindest das letzte Mal f├╝r mich). Ihr seht, die letzten Male h├Ąufen sich. Dort habe ich dann, zum letzten mal!, Julia gesehen, wir haben gequatscht und uns verabschiedet. Die 2 Stunden Training meiner Kleinen habe ich ihr zugeschaut und gelesen, wenn sie hinten in der Halle war. Danach ging es nach Hause, wir haben Fish & Chips gegessen (..diesmal aber wirklich zum letzten Mal…) und dann zu dritt eine Folge Glee geschaut. Eigentlich w├Ąre dann Bedtime gewesen aber die beiden haben ihre Eltern und mich davon ├╝berzeugt, dass wir doch noch eine zweite schauen. Danach sind wir dann ins Bett aber glaubt mir, wenn ich sage: Ich habe noch nie so schlecht geschlafen. Es war so unglaublich hei├č, ich konnte echt nicht einschlafen und war dann dementsprechend lange wach.

Dienstag war es dann noch hei├čer als Dienstag, also es waren schon morgens um 8 Uhr knapp ├╝ber 20 Grad. S. und ich haben dann M. zur Schule gefahren, damit ich den Weg wei├č, weil ich am Mittwoch A. und M. zur Schule fahren sollte. Schon im Auto meinte er, dass er fr├╝her von Arbeit heim kommt um das Wetter zu genie├čen. Man muss anmerken, er war schon im Anzug und ready for work. Daheim sagte er dann, er gehe noch ins Bad und dann m├╝sse er los. Und was ist? Er kommt pl├Âtzlich im T-Shirt und Shorts wieder runter und verk├╝ndet, dass er heute daheim bleibt! Ich finde es sehr sehr cool! Er hat K. und mich dann etwas sp├Ąter ins Schwimmbad gefahren und wir hatten einfach nur extrem viel Spa├č! Ein wirklich perfekter Tag im Schwimmbad! Danach ging es dann noch Eis essen und einkaufen und daheim hat K. dann meine N├Ągel gemacht und wir sa├čen/lagen drau├čen auf den Gartenm├Âbeln. Uuuuund ich bin eingenickt. Es war einfach so angenehm! Aber nat├╝rlich nicht lang, nur etwa eine halbe Stunde. Danach sind wir hoch und sie war am iPad und ich am Laptop.
Nicht sehr viel sp├Ąter kam M. dann aus der Schule, der arme tat mir schon echt leid, dass er bei dem Wetter in der Schule sitzen muss!!!, und wir haben nat├╝rlich etwas Glee geschaut. Sp├Ąter dann eine Kleinigkeit gegessen und dann war ich ausnahmsweise auch schon halb 9 oben und habe dann gegen 10 geschlafen. Sogar recht gut, obwohl es viel zu warm war.

Mittwoch war der Morgen ein wenig anders. Zum einen haben die Kids beide bei den Eltern im Zimmer geschlafen, weil das der Raum mit Klimaanlage ist. Und zum anderen habe ich meine Gastmutter und meinen Gastjungen zur Schule gefahren. K. ist auch mitgekommen, um im Zweifelsfall auf dem R├╝ckweg auf meinem Handy nach dem Weg zu schauen, falls wir uns verfahren. Aber quatsch, hat alles super geklappt. Ich gebe zu, ein wenig nerv├Âs war ich schon, bin ja seit fast einem Jahr nicht mehr wirklich schnell gefahren und war vorher noch nie selbst hier auf dem Motorway unterwegs. Und lasst euch sagen, f├╝nfspurige Kreisel mit 6 Ampeln….naaaaja, nicht so mein Ding. Aber ich habe es alles recht gut gemeistert und wir waren dann gegen halb neun auch wieder daheim. Direkt als wir heimgekommen sind, gab e sFr├╝hst├╝ck, ich habe die neue Folge Pretty Little Liars geschaut und K. war am iPad. Danach habe ich geb├╝gelt und die K├╝che aufger├Ąumt, war duschen und dann sind wir in die Stadt runter gelaufen und haben ein paar Kleinigkeiten besorgt.
Wieder daheim gab es Dinner, kalte Duschen und dann mussten wir auch schon los um A. und M. abzuholen.. bl├Âd nur, dass es einen mega Stau gab und wir deshalb f├╝r den 15 Minuten-Weg ganze 30 Minuten l├Ąnger gebraucht haben. Zur├╝ck zu war der Verkehr zwar auch nicht gut aber wenigstens nicht ganz so schlimm wie auf dem Hinweg.
Als wir dann endlich daheim waren hie├č es erst mal abk├╝hlen! Eis, Klimaanlage und viel Wasser also. Und dann hie├č es nat├╝rlich Glee, Dinner und mehr Glee. Ausnahmsweise sogar l├Ąnger als sonst, denn Donnerstag war schulfrei f├╝r die Kids und A. musste auch erst Mittags in der Schule sein…das ist also Ausschlafen angesagt.

Donnerstag haben wir also alle ein wenig l├Ąnger geschlafen als ├╝blich und dann habe ich mit den Kids Glee geschaut und gefr├╝hst├╝ckt. Au├čerdem war f├╝r Donnerstag Lunch in London geplant, im Diner um genau zu sein.┬áDas hat aber leider nicht ganz geklappt, und wir sind deshalb ins Schwimmbad gefahren und haben dann dort ein bisschen Zeit verbracht. Wir hatten einfach so viel Spa├č und waren danach alle drei total kaputt. Einen Moment, den ich nie vergessen werde, hatten wir auch. Es ist einfach immer wieder so unglaublich sch├Ân, wenn dir die Kids einen Kuss geben und dir sagen, dass sie dich lieben. Auf dem Heimweg haben wir uns noch Sandwiches bei Subway geholt und daheim dann gegessen.┬áEine Folge Glee und ein wenig Hausarbeit und dann sind wir gegen halb 5 auch alle drei los um A. von Arbeit abzuholen. Wieder zur├╝ck haben wir weiter zusammen Serie geschaut, hatten Dinner und haben weiter geschaut. Die beiden sind die besten Gastkinder, die man sich vorstellen kann und ich wei├č wirklich nicht, wie mein Leben ohne sie weiter gehen soll. Dann gab es noch Hug & Kiss und ab ins Bett (wohlgemerkt 1 1/2 Stunden sp├Ąter als bedtime :D).

Freitag war dann, ich traue mich gar nicht es niederzuschreiben.., mein letzter Arbeitstag hier. Morgens also aufgestanden, zum letzten mal hat der Wecker hier um 06:31 Uhr geklingelt, zum letzten Mal habe ich mich hier ins Auto gesetzt und A. und M. zur Schule gefahren und zum letzten Mal habe ich hier W├Ąsche gewaschen. Da es in der Schule nur ein halber Tag war, war nicht viel Zeit f├╝r K. und mich daheim. Wir waren aber trotzdem kurz bei Tesco, wo ich die letzte Kleinigkeit f├╝r meine Abschiedsgeschenke gekauft habe.┬áSonst habe ich mich mit dem Chaos oben besch├Ąftigt, das hei├čt packen, aufr├Ąumen, packen, aufr├Ąumen, aussortieren, packen… Freitag Mittag sah es dann also so aus, dass ich einen Koffer voll hatte, noch ein Viertel im zweiten Koffer frei habe und noch einiges in Handgep├Ąckskoffer und Rucksack packen kann. Ihr k├Ânnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass ich Business-Class fliege und dadurch 2x 32Kg (statt 2x 21Kg) an Gep├Ąck mitnehmen kann.
Das Packen hat mich nat├╝rlich einfach nur unglaublich m├╝de gemacht und ich habe mich dann als A. zur├╝ck war (M. war auf einer Geburtstagsparty) ein bisschen hingelegt. Allerdings nicht so lange, denn am Nachmittag habe ich dann K. zum Cheerleading gefahren und sie wieder abgeholt. Dann gab es noch lecker Abendessen und die Kids sind zu den Cousins zum ├ťbernachten gefahren. Ich hab dann zwei Stunden mit Marie-Agnes geskyped, meiner ‘Nachfolgerin’.. es ist so ein extrem komisches Gef├╝hl!

Samstag┬áwar recht unspektakul├Ąr, zumindest tags├╝ber. Ich habe weiter gepackt, ausgemistet und Netflix geschaut, war duschen und habe gegessen. Mich einfach eben versucht zu entspannen. Au├čerdem habe ich mich noch darum gek├╝mmert, die Abschiedsgeschenke f├╝r meine Gastfamilie einzupacken. Nachmittags habe ich mich dann fertig gemacht und wir sind dann los zu meinem Abschiedsdinner. Wow, ein so unglaublich komischen Gef├╝hl!!! Wir waren in einem wundersch├Ânen Ranchhaus und das Essen war einfach nur super lecker! Au├čerdem haben wir nochmal ein paar Fotos gemacht und einfach die Zeit genossen, ├╝ber die besten und schlimmsten Erinnerungen w├Ąhrend des Jahres gesprochen und einfach Spa├č gehabt.
Wieder daheim gab es dann erst mal Geschenke, f├╝r mich und f├╝r meine Gastfamilie. Ich habe Bildercollagen und ein Spiel verschenkt, au├čerdem noch S├╝├čigkeiten und eine Karte. Bekommen habe ich etwas ├Ąhnliches. Eine wundervolle Karte, in die alle etwas reingeschrieben haben (was mich direkt erst mal zum Weinen gebracht hat!!!) und eine Art Collage, allerdings nicht aus Bildern sondern aus W├Ârtern, wundersch├Ân. Farblich in meinen Lieblingsfarben, so dass es gut in mein Zimmer passt. Ich habe mich einfach nur so extrem gefreut und bin mehr als gl├╝cklich, eine so tolle Gastfamilie zu haben. Mit einem so tollen und pers├Ânlichen Geschenk habe ich wirklich nicht gerechnet ­čÖé
Aber damit war der Abend dann nicht vorbei, nein, f├╝r die Kids und mich hie├č es dann: PYJAMA PARTY!!!!! Ganz genau, unten auf dem Sofa, so lange Glee schauen bis die M├╝digkeit zu gro├č wird. Der Abend war einfach mehr als wundersch├Ân und wir haben auch bis kurz nach 3 geschaut, dann musste ich ins Bett weil ich einfach so so m├╝de war.

Sonntag bin ich dann recht fr├╝h wach gewesen, habe gepackt, aufger├Ąumt und dann den Tag ├╝ber mit meiner Gastfamilie verbracht. Zwischendurch war ich dann noch ein letztes Mal auf der High Street und habe ein paar kleinste Besorgungen gemacht. Der Tag an sich war eigentlich nichts besonderes und doch so besonders f├╝r mich. Der letzte Tag eben.. Wir haben Glee geschaut, einen Film geschaut, den neuen Pool aufgebaut, hatten einen Water fight im Garten und haben Pizza gegessen.

Und jetzt kommen wir zu Montag… der Tag der Abreise. Ich bin fr├╝h aufgewacht (gegen 5 Uhr schon) aber noch bis etwa 7 im Bett geblieben. Dann habe ich mich von S. verabschiedet, weil er zur Arbeit musste. Und da ging es los: die ersten Tr├Ąnen. Kurz nach 7 bin ich dann hoch und habe die Kids geweckt. Die beiden hatten am Abend zuvor gebettelt, dass ich sie fr├╝h wecke, damit wir so viel Zeit wie m├Âglich zusammen verbringen k├Ânnen. Genau das habe ich gemacht aber zu erst war M. seeeeeehr verwirrt und war sich erst nicht sicher, warum er fr├╝h raus muss weil doch Ferien sind. In dem Moment wo es klick gemacht hat sind beide aufgesprungen und mit allen Decken und Kissen und Co nach unten auf die Couch. Ich habe nur noch meine Koffer runter gebracht und sa├č dann mit den Kids f├╝r etwa 3 Stunden auf dem Sofa, habe mit den beiden gekuschelt und wir haben Glee geschaut. Nebenbei hatten wir dann noch Fr├╝hst├╝ck.. und mir war den ganzen Morgen einfach nur ├╝bel. Die ganze Zeit musste ich mit den Tr├Ąnen k├Ąmpfen und es ging mir wirklich nicht gut. Gegen kurz nach 10 kam dann das Taxi und ich musste mich verabschieden. Mein Herz ist einfach nur zerbrochen. Schrecklich sage ich euch. Ich habe so sehr geweint und auch meinen Kids ging es nicht so gut. M. hat auch angefangen zu weinen und ich konnte mich kaum noch beruhigen. Auf dem Weg zum Flughafen konnte ich immer noch nicht aufh├Âren zu weinen und auch dort musste ich erst mal tief durchatmen, bevor ich meine Koffer abgeben konnte.
Ab da an war ich dann erst mal davon abgelenkt, wie sehr ich es liebe, in der Business Class zu reisen! Nirgendwo anstehen, nicht mal bei der super vollen Security…und dann die Lounge erst! Kostenlose Getr├Ąnke und Essen, warm und kalt, selbst eine Auswahl an Kuchen und Muffins hatten sie. Dazu noch super bequeme Sessel und WLAN. Ich hab also eine Kleinigkeit gegessen, etwas getrunken und Netflix geschaut. Unser Flug hatte leider eine halbe Stunde Versp├Ątung ABER ich musste wieder nicht anstehen beim Boarding, bin als erste in den Flieger und hatte meinen Sitzplatz in der ersten Reihe (hallo Beinfreiheit!!!). Das Essen auf dem Flug war auch einfach nur der Hammer, eine Auswahl an verschieden Sachen wie Nudelsalat, Lachs, Br├Âtchen mit verschiedensten Sachen zum Belegen…und zum Dessert gab es nicht nur Schokolade..nein, auch rote Gr├╝tze mit Vanille So├če. Ja ja, der Flug war wirklich gut. Ich habe mich dann auch sehr auf meine Familie gefreut, obwohl ich leider immer noch traurig war. Kaum gelandet hatte ich auch meinen Gasteltern schon geschrieben, dass alles geklappt hat und auch gleich ein Bild bekommen,von den Kids im neuen Pool. Da war ich dann schon wieder echt traurig und hatte Tr├Ąnen in den Augen. Als ich dann meine Koffer hatte (die wohlgemerkt als eine der ersten 5 aufs Band kamen – danke “Priority Tag” der Business Class) wurde ich drau├čen von meiner Mama und meinem Bruder mit einem selbstgemalten Schild in Empfang genommen. Ich war so gl├╝cklich in dem Moment. Wir sind dann raus zu meinem Vater, der beim Auto war und dort hat er mich dann erst mal begr├╝├čt. Zuhause habe ich dann auch endlich meinen Hund wieder gesehen und wurde erst mal ausgiebig von ihr begr├╝├čt, bevor ich dann meinen zweiten Bruder begr├╝├čt habe.

Ich kann wirklich nicht glauben, dass meine Zeit als Au Pair nun vorbei ist.. Dass ich den Blog weiter f├╝hren werde, wei├č ich, wie regelm├Ą├čig die Beitr├Ąge kommen, allerdings noch nicht.┬á

Bis bald,
Eva xx

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Week #47, Oxford Street, rainbow cake & the beach

Hallo meine Lieben,

unglaublich, dies ist mein vorletztes Wochenupdate aus meiner Zeit als Au Pair.. ich kann das noch gar nicht so wirklich realisieren, in einer Woche um die Zeit bin ich einfach kein Au Pair mehr, am Flughafen und warte darauf, dass mein Flug nach Deutschland geht.

Montag war der erste richtige Tag der Sommerferien f├╝r mein M├Ądchen und ja, wir hatten einiges vor. Sie und eine ihrer besten Freundinnen wollten gerne nach London. Auf die Oxford Street zum Shoppen um genau zu sein.
Morgens musste ich wie immer fr├╝h aufstehen um M. zu wecken und ihm sein Fr├╝hst├╝ck zu machen. Als die beiden, also meine Gastmutter und mein Gastjunge aus dem Haus waren, hab ich schnell den letzten Wochenbeitrag fertig getippt und eine Folge Gilmore Girls laufen lassen, w├Ąhrend ich aufger├Ąumt habe.
Gegen 9 ist dann auch mein M├Ądchen aufgestanden, wir haben uns beide fertig gemacht, sie hat gefr├╝hst├╝ckt und auch ein paar Haushaltssachen gemacht (W├Ąsche aufh├Ąngen, zum Beispiel). Gegen halb 11 kam dann auch ihre Freundin und wir sind dann recht bald los zum Bus. Da die beiden M├Ądchen erst 10 sind, d├╝rfen sie kostenlos mitfahren, was nat├╝rlich ganz toll f├╝r mich ist, ich muss mich also nicht um Fahrkarten k├╝mmern. Wir sind dann irgendwann endlich an der Oxford Street angekommen und haben ein paar Stunden mit Shoppen verbracht, naja, mehr oder weniger.┬áWir waren bei Primark, New Look, River Island, Lush und in noch ein paar Gesch├Ąften. Au├čerdem hatten wir bei Subway Lunch und haben uns bei Starbucks jeder einen Frappuchino geg├Ânnt. Danach ging es dann noch ein wenig weiter bummeln und f├╝r den Heimweg habe ich dann nochmal eine Runde Eis spendiert. Wir waren dann gegen viertel nach 6 wieder daheim, das war ein wirklich langer Tag.
Abends haben A. und ich dann noch Essen gemacht und M. und ich haben uns weiter mit unserem Glee – Marathon besch├Ąftigt. Alles in allem ein gelungener Tag aber ja, wie gesagt, anstrengend eben. Die beiden haben sich toll benommen und alles, da gibt es nichts zu meckern, aber wie schon gesagt, es war einfach anstrengend mit den beiden 10 J├Ąhrigen im Shoppingwahn. Nach etwa 15 Stunden ‘arbeiten’ ohne Pause bin ich dann auch gegen 10 Uhr todm├╝de ins Bett gefallen.

Dienstag hing mir die M├╝digkeit allerdings noch nach und ich musste wirklich k├Ąmpfen, um aus dem Bett zu kommen. Jeder der mich kennt, wei├č, dass ich normalerweise direkt aufstehe wenn mein Wecker klingelt, kein snooze oder ├Ąhnliches. Dienstag war das aber ganz ganz anders. Ich habe mich gef├╝hlt wie ein Zombie und wollte einfach nur wieder ins Bett. Da meine Kleine aber Ferien hat, hat das nicht unbedingt geklappt. Nachdem A. und M. dann los waren, habe ich mich um den Abwasch gek├╝mmert und noch einen kurzen Moment die Ruhe genossen, bevor dann auch die beiden M├Ądels aufgestanden sind und gefr├╝hst├╝ckt haben. Gegen halb 11 wurde dann auch schon K.s Freundin abgeholt und K. und ich haben uns mit ihrem Zimmer besch├Ąftigt. Ja, mit, nicht in, mit ihrem Zimmer. Da sich unter einem Hochbett einiges an Kuscheltieren angesammelt hat, wurden diese sortiert und es wurde unterm Bett gestaubsaugt. Au├čerdem haben wir noch ihren Schreibtisch ein wenig aufger├Ąumt.
Danach war sie dann f├╝r eine Weile an ihrem iPad w├Ąhrend ich mich ums Essen┬ágek├╝mmert habe und noch ein bisschen die K├╝che aufger├Ąumt habe. Wir hatten Lunch und haben dann ein wenig entspannt (was mir nat├╝rlich recht gelegen kam, denn wie schon erw├Ąhnt, ich war todm├╝de!).
Nachmittags kamen dann auch A. und M. nach Hause und ich habe meinem Gastjungen um Fu├čballtraining gefahren habe. Etwa eine Stunde sp├Ąter habe ich ihn dann auch abgeholt und wir haben alle zusammen Dinner gegessen. Nat├╝rlich durfte eine Folge Glee nach dem Essen nicht fehlen. Es ist unglaublich, wie viel dir Kinder einfach geben k├Ânnen. Es ist eines der besten Gef├╝hle ├╝berhaupt, wenn sich mein Gastjunge an mich kuschelt, mir sagt wie sehr er es liebt mit mir Serie zu schauen und dass er mich vermissen wird. Es tut unglaublich weh, wenn er mir sagt, wie einsam er sein wird wenn ich nicht mehr hier bin und im gleichen Moment muss ich lachen, weil er vorschl├Ągt, dass wir via FaceTime weiter zusammen Serien schauen. Es gibt einfach nichts sch├Âneres als das und ich wei├č einfach jetzt schon, wie sehr ich das, wie sehr ich meine Gastkinder, vermissen werde.

Der Mittwoch war morgens dann ganz normal, als M. und A. aus dem Haus waren, habe ich die K├╝che aufger├Ąumt und habe die neuste Folge ‘Pretty Little Liars’ geschaut. Oh, wie ich Mittwoche liebe ­čśÇ K. ist schon wach geworden, w├Ąhrend A. und M. gegangen sind und sie hat nebenbei auch ein bisschen fern gesehen. Dann hat sie gefr├╝hst├╝ckt, ich habe eine Maschine W├Ąsche angemacht und dann haben wir uns fertig gemacht und sind runter in die Stadt gelaufen.┬áWir haben ein paar Zutaten f├╝r unseren Kuchen gekauft, uns einen Frappuchino bei Starbucks geholt, sind ein bisschen durch die Gesch├Ąfte gebummelt und dann wieder nach Hause gelaufen, wo wir dann einen Film zusammen geschaut haben und gegessen haben.┬áDanach haben wir einfach ein bisschen relaxed und gegen 5 kam dann auch M. heim. Er hatte einen Snack, hat┬ásich umgezogen bevor wir dann ein bisschen Glee geschaut haben. Nach einer Folge haben wir dann aber Pause gemacht und waren drau├čen unterwegs um…jetzt kommt’s: Pokemon Go zu spielen.
Wieder zur├╝ck im Haus habe ich dann noch Dinner gemacht, wir haben gegessen, ich habe aufger├Ąumt und wir haben noch ein wenig mehr Glee geschaut. Ich war dann ziemlich froh, als ich im Bett war. Zwar habe ich nicht direkt geschlafen, sondern noch eine Folge ‘Gilmore Girls’ geschaut. (Danach bin ich aber direkt eingeschlafen ­čśÇ wie schon mindestens einmal gesagt, Sommerferien f├╝r Au Pairs sind recht anstrengend :D).

Donnerstag war mein Gastjunge morgens super drauf und ich genau so. Klar, mich hat nat├╝rlich auf die letzten Wochen eine Erk├Ąltung erwischt aber egal. War dann morgens duschen, habe geb├╝gelt und gefr├╝hst├╝ckt. Etwas sp├Ąter haben K. und ich dann einen Regenbogenkuchen gebacken und hatten unseren Spa├č damit. Sp├Ąter haben wir unseren Kuchen dann noch mit Icing und ‘Glimmer’ verziert und jeder ein St├╝ck probiert. Also wir fanden ihn gut!
Etwas sp├Ąter habe ich dann Lunch gemacht, wir haben gegessen und ein bisschen geredet. Nachmittags sind dann A. und M. nach Hause gekommen und wir haben Glee geschaut, 4 Folgen, oder sogar 5, bin mir nicht sicher. ­čśÇ

Freitag h├Ątte ich morgens dann am liebsten weiter geschlafen aber bin aufgestanden, habe M. geweckt und ihm sein Fr├╝hst├╝ck gemacht. Den Tag haben K. und ich damit verbracht, unsere N├Ągel zu lackieren, unser Make-Up zu machen und ein bisschen mit unseren Haaren zu experimentieren. Die Putzfrau war ja da und dementsprechend waren wir ans Haus ‘gefesselt’. Aber das hei├čt ja nicht, dass man nicht trotzdem Spa├č haben kann. Zus├Ątzlich zu unserem Beauy-Day haben wir dann noch Filme geschaut und lecker Lunch gegessen.
Nachmittags kam dann M. heim und nachdem er f├╝r eine Weile an der PlayStation war, haben wir, wie auch sonst, ein wenig Glee geschaut. Zwischendurch habe ich dann K. zum Cheerleading gefahren und abgeholt. Zum Abendessen gab es dann Fish & Chips, so lecker und vermutlich zum letzten Mal in meiner Zeit hier (hoffe allerdings nicht!!!) ­čśÇ
Danach gab es dann noch etwas mehr Glee und dann ging es auch schon ins Bett.

Samstag haben wir, und mit wir meine ich meine Gastfamilie und mich, den Tag mit Glee verbracht, waren in der Stadt unten und dort essen und bummeln. Wir hatten Kaffee bei Starbucks getrunken, Sandwiches bei Subway gegessen, waren in allen m├Âglichen Gesch├Ąften und meine Gasteltern waren beide beim Friseur.
Abends kam dann ein bisschen Besuch vorbei und trotzdem wollte M. nichts anderes tun als Glee zu schauen. Ok, der Besuch waren auch zwei M├Ądels im Alter von K., da kann ich das etwas verstehen. ­čśÇ Sp├Ąter sind dann A. und K. mit dem Besuch zusammen ins Kino gefahren, Ghostbusters schauen. Da mich der Film nicht interessiert und M. auch nicht, sind wir mit S. daheim geblieben. Wir waren drau├čen und haben ein bisschen Pokemon Go gespielt, haben weiter Glee geschaut und haben, recht sp├Ąt dann, f├╝rs Dinner Pizza bei Dominos bestellt. Das auch zum letzten Mal hier… wie ihr merkt: die letzten Male fangen an!
Nach dem Dinner ging es dann weiter mit Glee und gegen 11 kamen dann auch K. und A. wieder nach Hause und K. hat die letzte Folge f├╝r den Abend mit uns fertig geschaut. Gegen halb 12 sind wir dann alle ins Bett und ich bin einfach innerhalb von zwei Minuten eingeschlafen, weil ich so todm├╝de war.

Sonntag habe ich morgens etwas Zeit mit K. verbracht, wir haben erst einen Film, um genau zu sein einen Barbiefilm, geschaut und gefr├╝hst├╝ckt, etwas sp├Ąter dann Haarmasken benutzt und YouTube Videos geschaut. Danach habe ich dann mit M. eine Folge Glee geschaut..oder waren es zwei? Ich kann mich nicht daran erinnern… Wie dem auch sei, danach haben wir alle, also wieder meine Gastfamilie und ich, noch einen Snack gegessen und sind los ins Brent Cross Shopping Center. Dort waren wir erst ein bisschen bummeln und shoppen, wo ich mir dann auch meinen neuen Schulrucksack gekauft habe (ich bin verliebt!), und sp├Ąter dann bei der Food Hall noch ein bisschen Picknick-Zeugs kaufen. Dort habe ich dann auch zuf├Ąllig Julia getroffen, das Au Pair, das ich immer beim Gymnastics Training meiner Kleinen treffe, und dazu noch das neue Au Pair, was sie sozusagen abl├Âst, denn sie f├Ąhrt schon am Freitag nach Hause. Wir haben kurz gequatscht und uns dann wieder verabschiedet.
Danach haben wir uns mit Freunden der Familie am Beach Brent Cross getroffen. Wenn ihr nicht wisst, was das ist (und woher sollt ihr das auch wissen :D): Man kann es irgendwie mit einem Jahrmarkt vergleichen, allerdings mit einer richtig gro├čen Sandfl├Ąche und Pools. Und das mitten in London, direkt neben dem Einkaufszentrum.
Ich bin dann mit den Kids erst mal los ins Abenteuer und wir sind einige Rides gefahren, wie zum Beispiel RiverRafting oder ganz normaler Achterbahn. Au├čerdem haben K. und ich uns todesmutig auf einen wirklich komischen Ride gewagt. Wer den Beach Brent Cross kennt: Mach5. Es war so witzig, wir haben geschrien und ich habe garantiert Muskelkater in den Armen, weil ich mich so festgekrallt habe.
Sp├Ąter haben wir Eis gegessen, haben eine Sandburg gebaut, Slushis getrunken und Churros gegessen. Au├čerdem sind wir dann noch auf eine der Riesenrutschen gegangen und haben uns dann da nochmal ausgepowert. Ich bin definitiv zu alt f├╝r sowas ­čśÇ Wir sind dann wieder nach Hause und haben dort dann noch eine Folge Glee geschaut und dann mussten die Kids auch schon ins Bett und ich bin ebenfalls todm├╝de ins Bett gefallen. Bevor ich mich dann aber schlafen gelegt habe, wurde mein Nachttisch noch auf-/ausger├Ąumt. Alles was mit kommt und ich nicht mehr brauche, liegt nun neben meinen schon halb gepackten Koffern und der Rest ist entweder im M├╝ll oder, das was ich eben noch brauche, in den Schubladen. Dann hie├č es aber: Licht aus und gute Nacht.

So, jetzt ist Montagmorgen, K. liegt noch im Bett, M. ist schon auf dem Weg zur Schule und ich habe den Beitrag fertig getippt. Am Freitag war ich noch so ├╝berw├Ąltigt, dass der Countdown bis zum Ende meines Jahres hier nun nur noch einstellig ist und jetzt ist meine letzte Woche offiziell in vollem Gange. Ich kann nicht glauben, dass ich in 7 Tagen um die Zeit die letzten Sachen in meinen Koffer packe, mein Bett abziehe, mein Zimmer sauge und dann einfach nur noch duschen gehe und mich schon von all dem hier verabschieden muss. Wie schon oft gesagt: ich freue mich auf zuhause. Aber ich will es einfach nicht wahrhaben, dass die Zeit hier schon vorbei ist. Dabei f├╝hlt es sich doch wie letzte Woche┬áan, dass ich mich von allem zuhause in Deutschland verabschiedet habe. Wenn ich zur├╝ck komme, ist alles anders. Oder wird es zumindest sein.
Ich werde jetzt meine letzten Tage hier zu 100% genie├čen und ich melde mich dann n├Ąchste Woche Montag oder Dienstag┬ámit meinem vorerst letzten Wochenr├╝ckblick als Au Pair.┬á

Bis dahin, 
Eva xx

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Week #46, last days of school, swimming gala & prize-giving

Hallo meine Lieben,

und nun hat meine Kleine Ferien, der Alltag ist vorbei und ich kann fast schon an einer Hand abz├Ąhlen, wie viele Tage mir hier in England noch bleiben. Ich bin immer noch im totalen Gef├╝hlschaos und ja, ich muss einfach zugeben, dass ich nicht wei├č wie ich mich f├╝hlen soll oder was ich sagen soll, deshalb geht es gleich mit dem Wochenr├╝ckblick los.

Montag war der Tag noch ganz normal irgendwie, ich war todm├╝de und bin deshalb daheim direkt erst mal wieder ins Bett und habe noch zwei Stunden geschlafen. Unser Besuch war den Tag ├╝ber unterwegs und nachmittags ist Jana dann mit mir und K. zu ihrem Turntraining gefahren. Dort haben wir uns dann viel unterhalten und alles, von daher passte das ganz gut.
Daheim gab es dann Pizza und wir haben mit den Kids noch gespielt, bevor es dann f├╝r alle ins Bett ging.

Dienstag war dann morgens etwas anders..unser Besuch ist morgens mit aufgestanden um sich von der Familie zu verabschieden und ich sa├č dann auch tags├╝ber noch mit ihnen im Wohnzimmer und wir haben geredet.
Gegen 11 sind sie gegangen und gegen 11 kam dann auch eine mobile Friseurin um sich mal meine Haare anzuschauen und mich zu beraten. A. hat sich ebenfalls beraten lassen und wir haben dann beide einen Termin f├╝r den n├Ąchsten Abend ausgemacht. Der restliche Tag war dann recht normal, ich habe K. abgeholt, Hausaufgaben und co erledigt, M. dann ausnahmsweise zum Fu├čball statt zum Boxen gefahren und abends haben wir dann zusammen gegessen.

Mittwoch war dann die Putzfrau da tags├╝ber und ich habe mich ein bisschen ums Fotos sortieren gek├╝mmert..hat sich ja schon einiges angesammelt.
Nachmittags war es dann recht stressig, denn kaum daheim kam auch schon die Friseurin. Nun sind meine Haare zumindest etwas vom gr├╝n befreit und ich lasse Ihnen ein paar Tage ruhe, bevor ich dann eine Farbe drauf mache. A. war allerdings nicht zufrieden mit ihren Haaren und hat sich deshalb am gleichen Abend noch eine Packung dunkle Haarfarbe in die Haare geklatscht.

Donnerstag war ich zwar immer noch nicht zufrieden mit den Haaren wie sie dann waren aber das war egal, ich mache ja eine andere Farbe drauf.
Nachmittags waren M. und ich einkaufen zur sein ‘Food-Tech’ am Freitag und abends habe ich dann f├╝r uns beide┬ágekocht und wir haben dann angefangen, ein wenig Glee zu schauen. Ja, statt Fu├čball ­čśÇ Wir hatten einen recht coolen Abend und konnten auch etwas l├Ąnger wach bleiben, denn er konnte am n├Ąchsten Morgen fast 2 Stunden l├Ąnger schlafen…und ich somit auch! YEEEEEESSSSS! ­čśÇ

Freitag war dann wieder mal etwas anders, wir sind erst sp├Ąter aufgestanden, haben gefr├╝hst├╝ckt, M. und A. sind zur Schule und ich nochmal kurz hoch, mit Freunden schreiben. Nachmittags bin ich dann schon gegen 2 los um mir die Swimming Gala in K.s Schule anzuschauen und sie anzufeuern. War schon recht cool und hat Spa├č gemacht.
Abends habe ich dann gebabysittet und ups, irgendwie haben wir wieder 5 Folgen Glee geschaut und waren echt lange wach. Eeeeegal. Gegen halb 12 sind wir dann alle ins Bett (ja, da waren meine Gasteltern auch schon wieder zuhause).

Samstag morgen, kurz vor 9, stand dann M. in meinem Zimmer und hat gefragt, ob wir, oh Wunder, Glee schauen wollen. Also sa├č ich dann wieder mit den beiden Kids f├╝r zwei Episoden unten. Dann hie├č es: fertig machen. Denn sp├Ąter an dem Tag, ich glaube gegen 1, war das Prize Giving an K.s Schule. Es war ziemlich genau so wie man sich das bei einer britischen Privatschule vorstellt.. wei├čes Zelt im Rosengarten, alle unglaublich schick angezogen…wirklich sch├Ân! Das ganze hat etwa 3 Stunden gedauert und danach sind wir wieder heim gefahren und meine Gastfamilie ist auf eine Hochzeit gefahren. Ich war dann ein bisschen einkaufen und habe den restlichen Abend Gilmore Girls geschaut und dann irgendwann auch geschlafen. Au├čerdem habe ich mir dann 3 B├╝cher bestellt f├╝r unseren Familienurlaub in D├Ąnemark, der schon in 3 Wochen ist!!!

Sonntag bin ich morgens dann runter, habe gefr├╝hst├╝ckt und dann, wer h├Ątte es gedacht?, mit M. zusammen weiter Glee geschaut. Also nachdem er seine Hausaufgaben gemacht hat, versteht sich. Wir haben dann fast den ganzen Tag unsere Serie geschaut, waren nachmittags wir alle zusammen in der Stadt und haben Kaffee getrunken und haben danach dann noch weiter Serie geschaut.
Abends haben die restlichen Familienmitglieder das EM-Finale geschaut, w├Ąhrend ich mich oben mit meinen Haaren besch├Ąftigt habe. Nun sind meine Haare endlich wieder in einer nat├╝rlichen Farbe – braun. Ich bin zufrieden, dass sie nicht mehr gr├╝n-blond sind.

Wie dem auch sei, nun sind es nur noch 14 Tage, bis ich mich von all dem hier verabschiede und mich in den Flieger nach Deutschland setze. Bis dahin hei├čt es allerdings: Sommerferien. Also zumindest f├╝r eines der beides Kinder, mein Gastm├Ądchen hat jetzt ja schon Ferien und dementsprechend wird einiges unternommen. Mal sehen wie das wird ­čśÇ

Bis bald, 
Eva xx

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Week #45, visit & first goodbyes

Hallo meine Lieben,

diese Woche war dann wieder ein wenig anders..so ohne Urlaub und ohne Mama. Besuch kam aber trotzdem.┬áAu├čerdem musste ich mich schon von zwei Freundinnen hier verabschieden, da deren Abendteuer nun zu Ende ist. Zwischendurch kam dann noch ein Drama mit meinen Haaren dazwischen, wof├╝r die L├Âsung aber mehr oder weniger nahe liegt.
Mehr zu all dem gibts dann jetzt aber gleich im detaillierten Wochenr├╝ckblick meiner Woche Nr. 45.

Montag war schon recht schwer f├╝r mich..so ohne meine Mama. Wie ihr mittlerweile eigentlich schon wissen m├╝sst, stehen meine Mama und ich uns sehr nahe und diese Zeit allein, einfach Muttertochterurlaub, war so unglaublich sch├Ân. Ein wenig Heimweh, oder soll ich es lieber ‘Mama-weh’ nennen, hat mich dann montags also schon gepackt.
Wirklich viel habe ich auch nicht gemacht..tags├╝ber ein wenig Schlaf nachgeholt und halt sonst gearbeitet wie ├╝blich. Nachmittags war ich dann auch wieder mit meiner Kleinen beim Turnen und habe zugeschaut, Musik geh├Ârt und gelesen.

Dienstag war es ├Ąhnlich, ich m├Âchte zu Dienstag auch nicht viel sagen. Der Tag war einfach nicht sch├Ân und ich werde versuchen, so wenig wie m├Âglich daran zur├╝ck zu denken. Einige, die mich auch pers├Ânlich kennen, wissen, warum das alles so ist und wenn es euch interessiert, d├╝rft ihr mich auch gerne ├╝ber meine Contact-page pers├Ânlich fragen.

Mittwoch war dann etwas anders, ich hab viel Netflix geschaut und war den ganzen Tag ├╝ber gut besch├Ąftigt. Wirklich was besonderes wurde der Tag dann erst abends, als n├Ąmlich ein altes Au Pair mit ihrem Freund zu Besuch kam. Die Kids haben sich nat├╝rlich unglaublich gefreut und wir hatten dann noch einen sch├Ânen zusammen bevor dann alle ins Bett sind.

Donnerstag waren die Kids morgens dann wie erwartet recht m├╝de, trotzdem hat morgens alles gut geklappt. Mittags habe ich mich dann zum letzten Mal mit zwei M├Ądels hier getroffen, da die eine von beiden jetzt mittlerweile auch schon daheim ist. Komisches Gef├╝hl, sag ich euch!
Der restliche Tag war total normal, bis auf das Chaos mit meinen Haaren… und ich war dann abends aber auch trotzdem froh, als ich im Bett war. Zu meinen Haaren sage ich jetzt nicht viel..

Freitag war es dann ein wenig anders als sonst…Die Putzfrau kam, wie bef├╝rchtet aber erst um 10 und nicht schon um 9, egal. Unser Besuch war dann tags├╝ber auch wieder unterwegs und ich war daheim (wegen der Putzfrau) und habe mich einfach um ein paar organisatorische Dinge gek├╝mmert. Nachmittags sind die beiden (also unser Besuch) dann p├╝nktlich zur├╝ck gewesen und mitgekommen um K. von der Schule abzuholen.
Wir sind dann nach Hause und Jana (das alte Au Pair) und ich sind dann direkt wieder los um K. zum Cheerleading zu fahren.
Danach sind wir dann alle bei Kiyoto (meinem Lieblingsrestaurant hier in Borehamwood) essen gegangen und hatten einfach einen sch├Ânen Abend. Daheim haben wir dann auch alle zusammen noch ein bisschen Halli Galli gespielt und alles, bevor es dann ins Bett ging.

Samstag morgen bin ich dann los zur High Street um zum Friseur zu gehen.. aber nur zur Beratung und nicht f├╝r einen Termin. Einen Termin habe ich dann aber auch ausgemacht, leider erst f├╝r den 16.7, also in zwei Wochen. Egal, so lange muss ich das jetzt warten.
Nachmittags habe ich mich dann mit der lieben Julia, dem Au Pair das ich vom Turnen meiner kleinen kenne, getroffen und wir haben ein paar sch├Âne Stunden in Borehamwood verbracht.
Abends haben wir dann alle hier zusammen das Deutschlandspiel geschaut. Ich muss gestehen, ich fand es langweilig. Also zumindest bis es dann zum Elfmeterschie├čen kam. Das war dann doch richtig spannend und wir haben alle mitgefiebert.

Sonntag habe ich mich dann auch zum letztem Mal mit Judith getroffen…schrecklich. Zu wissen, dass es das letzte Mal war, dass wir in London unterwegs waren. Wir waren dann nochmal bei Primrose Hill, sind durch den Regents Park gelaufen und waren dann noch beim Buckingham Palace, sind durch Green Park und Hyde Park gelaufen und dann nochmal ├╝ber die Oxford Street geschlendert.
Dann hie├č es auch schon Abschied nehmen am Bahnhof.. und das war wirklich ein schreckliches Gef├╝hl.
Zur├╝ck daheim habe ich mich dann ausgeruht, wir sind um die 17 Kilometer gelaufen und dementsprechend sehr taten meine F├╝├če auch weh. Den restlichen Abend habe ich dann auch wirklich nichts mehr gemacht und bin dann schlafen gegangen.

Durch die ersten Abschiede jetzt wird es einfach immer wirklicher, dass es auch für mich bald nach Hause geht. Mittlerweile sind es schon weniger als 3 Wochen, um genau zu sein sind es noch 20 Tage, bis meine Zeit hier in England vorbei ist und ich wieder zurück nach Deutschland fliegen werde. Auf der einen Seite freue ich mich total und auf der anderen will ich gar nicht weg. Gefühlschaos eben. 

Ich w├╝nsche euch noch eine sch├Âne Woche,
Bis bald, 
Eva xx

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